Elternsprechtag
 

Die Frage, wie der Elternsprechtag organisiert ist, kann hier nur oberflächlich beantwortet werden. Eine Phaseneinteilung aus Sicht der Eltern hilft als Einstieg:

  • Phase 1: "Die Vorbereitung – A und O zur erfolgreichen Terminvereinbarung“: Kompass für die Schüler und deren Eltern ist ein Laufzettel, auf dem die Gesprächswünsche mit Uhrzeiten(wunsch) in Bezug auf die einzelnen LehrerInnen eingetragen werden können. Mit diesem Zettel sprechen die SchülerInnen ihre dort eingetragenen LehrerInnen an, damit diesen den Termin bestätigen, einen Alternativtermin eintragen oder auf den Mangel an Gesprächbedarf hinweisen. Es kann (seltenerweise) auch vorkommen, dass ein/e Schüler/in seitens einer Lehrerin oder eines Lehrers aufgefordert wird, sich einen Termin für den Elternsprechtag geben zu lassen.
  • Phase 2: "Der Laufzettel - roter Faden durch Zeit und Raum“: Hat ein/e Schüler/-in nun alle LehrerInnen, die auf dem Zettel genannt waren, angesprochen und von den LehrerInnen bestätigte Termine sind eingetragen, stellt der Zettel den „Masterplan“ für die Eltern bzw. SchülerInnen am Elternsprechtag dar, anhand dessen sie zum jeweiligen Sprechzimmer (= ein Klassenraum) der Lehrerin bzw. des Lehrer gehen.
  • Phase 3: "Das Gespräch – 10 Minuten“: Max. 10 Minuten sind für ein Gespräch vorgesehen.

Aus Sicht der Schulpflegschaft sollten alle Eltern, die Gesprächsbedarf haben, auch einen Termin beim Elternsprechtag bekommen. Das ist wegen der Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie der beschränkten Zeit des Elternsprechtages nicht immer gewährleistet. Es bleibt anzumerken, dass dem Gesprächsbedarf der Eltern besonders in den jüngeren Jahrgängen so nicht vollständig entsprochen werden kann, doch werden den Lehrerinnen und Lehrern keine zusätzlichen Stunden für Elternsprechtage seitens des Schulministeriums zur Verfügung gestellt. Vielmehr hat das Schulministerium vorgegeben, dass Elternsprechtage grundsätzlich außerhalb der Unterrichtszeit zu organisieren sind. Ein kleiner Trost: Per E-Mail (z. T. auch per Telefon) können Informationen mit den Lehrkräften ausgetauscht werden. Diese sind gehalten, ihren E-Mail-Eingang regelmäßig zu prüfen und auf Anfragen zu antworten.

Die Lehrerinnen und Lehrer stehen auch während ihrer Sprechstunden für tiefergehende und längere Gespräche zur Verfügung. Nutzen Sie diese Möglichkeit!