Landeswettbewerb „Jugend Forscht-Schüler experimentieren“

StzArchiv, MINT, Schuljahr 2013/2014

Inda – Schülerinnen „einfach Spitze“ im Landeswettbewerb „Jugend Forscht-Schüler experimentieren“

Mächtig aufgeregt aber auch gut vorbereitet errangen Chiara Hackfort (11) und Maria Mendes Sturm (13) aus der Jahrgangsstufe 7 den Landessieg in der Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ in der RWE-Zentrale in Essen. Sie beschäftigten sich mit mobilem Hochwasserschutz und entwickelten zusammen mit ihrem Betreuungslehrer, Herrn Marburger, ein ausgefeiltes Schutzsystem, das, so die anschließende Laudatio der Jury, in wissenschaftlicher Weise mit viel Kreativität entwickelt und umgesetzt wurde und zudem mehrfach einsetzbar und gut transportierbar sei. Die Erfindung (s. Bild) soll vor Seichthochwasser wie bei der Flut 2013 im Osten schützen. Der Trick am ihrem Hochwasserschutz ist, dass Wasser mit Wasser bekämpft werden soll, indem nahendes Hochwasser die selbstentwickelten Dammelemente selber füllt. Sie hoffen, dass ihre Erfindung auch einmal Menschen helfen kann. Die Kunststoffwaben, die sie auch mit der Hilfe ihres Fachlehrers Herrn Marburger entwarfen, sind einfach genial, da sie zum Transport genau auf eine Europallette passen und sehr mobil sind.

Bleibt nur noch den Forscherinnen viel Glück zu wünschen, dass ein Unter-nehmen ihr Modell serienreif macht. Vielleicht bringt der Erfinderkongress in Nürnberg einen Durchbruch, wo Maria und Chiara mit ihrem Fachlehrer teilnehmen wollen. Das Fahrgeld ist schon bereitgestellt, denn zusätzlich zum Preisgeld errangen die Mädchen den Preis der Zeitschrift „Stern“ und den Sonderpreis „Umwelttechnik“ der Deutschen Bundesumwelt Stiftung. P.S. Falls euch das Wasser also in der Schule einmal bis zum Hals steht, kein Problem – einfach Chiara und Maria fragen.