Schulsanitätsdienst

Aufgaben des Schulsanitätsdienstes

Der Aufgabenbereich des Schulsanitätsdienstes umfasst die Erstversorgung verletzter und erkrankter Schülerinnen und Schüler während des regulären Schulbetriebes, bei Schulfesten und Sportturnieren sowie allen anderen internen und externen Schulveranstaltungen.

Ausbildung zur Schulsanitäterin/zum Schulsanitäter

Der Schulsanitätsdienst am Inda-Gymnasium wurde 2007 von Frau Kapinos (Ausbilderin für Erste Hilfe) etabliert. Seit 2011 verstärkt Herr Niehoff (Rettungssanitäter) das Betreuungs- und Ausbildungsteam. In den letzten Jahren wurde er personell und materiell intensiv durch den Malteser Hilfsdienst in Aachen unterstützt. Die ehemaligen Schulsanitäter Niklas Schartmann, Marlon Ganser und Natalie Gasterich, die nun teilweise selbst im Rettungsdienst tätig sind, engagieren sich ehrenamtlich für den Schulsanitätsdienst und übernehmen bei der Aus- und Fortbildung der Sanitäter eine wichtige Rolle. Durch ihre hohe fachliche Kompetenz sind sie eine große Bereicherung für den Schulsanitätsdienst.
Jedes Jahr werden neue Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter ausgebildet, die für den Fortbestand des Schulsanitätsdienstes sorgen. Am Ende des 1. Halbjahrs informiert das Ausbilderteam die Klassen der Jahrgangsstufe 08 und wirbt um neue Mitglieder, denn bei den Schulsanitätern ist jeder willkommen! Wenn ihr Interesse an einer Mitarbeit habt, könnt ihr die Verantwortlichen jederzeit ansprechen.
Die halbjährige Ausbildung zur Schulsanitäterin bzw. zum Schulsanitäter findet in der Jahrgangsstufe 08 statt und endet mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Während der Ausbildung lernt ihr die lebenswichtigen Funktionen (Vitalfunktionen) des Menschen kennen und erfahrt, welche medizinischen Notfallbilder zu einer Beeinträchtigung dieser Vitalfunktionen und somit einer Lebensgefährdung führen können. Darüber hinaus stehen typische Verletzungen und Erkrankungen im Schulalltag auf dem Lehrplan. Die korrekte Behandlung von Notfallpatienten wird regelmäßig auch anhand von Fallbeispielen geübt.

Dazu zählen zum Beispiel:
  • die Versorgung von kleinen und größeren Wunden,
  • die Versorgung von Verletzungen des Bewegungsapparates,
  • die Versorgung von Kopfverletzungen,
  • Maßnahmen bei Kreislauflaufbeschwerden oder Bauchschmerzen sowie
  • Maßnahmen bei schwerwiegenden Notfällen wie Blutzuckerentgleisung, allergischem Schock, Herzinfarkt, Schlaganfall, Epilepsie, Asthmaanfall, Bewusstlosigkeit, Polytrauma und Herzkreislaufstillstand.

Natürlich gibt es akute Notfallsituationen, in denen die Qualifikation einer Schulsanitäterin bzw. eines Schulsanitäters nicht ausreicht, um eine Schülerin bzw. einen Schüler hinreichend versorgen zu können. Deshalb wird bei schwerwiegenden Unfällen und Erkrankungen, die einer klinischen Versorgung bedürfen, schnellstmöglich den Rettungsdienst alarmiert. Bis zum Eintreffen des notfallmedizinischen Personals übernimmt der Schulsanitätsdienst die Akutversorgung und leistet erweiterte Erste Hilfe.


Alarmierung der Schulsanitäter

Sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch das Sekretariat können den Schulsanitätsdienst über Dienst-Handys alarmieren. Zu erreichen sind die diensthabenden Sanitäterinnen und Sanitäter an regulären Schultagen von der ersten bis zur einschließlich achten Unterrichtsstunde (08.00 Uhr bis 15.10 Uhr).