Beim diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht im Forschungszentrum Jülich nahmen fünf Schülerteams des Inda-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Steltzner teil – und alle wurden mit einem Preis ausgezeichnet.
Die jungen Forscherinnen und Forscher erzielten dabei einen 1. Preis, einen 2. Preis sowie drei 3. Preise – ein großartiger Erfolg für unsere Schule!
Der Sieg des Jugend-forscht-Junior-Teams berechtigt die Schüler Lukas, Ben und Theodor (Klasse 7e), am 09.05.2026 am Landeswettbewerb von Jugend forscht teilzunehmen. Wir drücken ihnen fest die Daumen, dass sie auch dort an ihren Erfolg anknüpfen können!
Die einzelnen Gruppen werden im Folgenden mit ihren Projekten, kurzen Beschreibungen sowie Fotos vorgestellt.
Du hast auch Lust, bei Jugend forscht mitzumachen?
Hast du eine spannende Forschungsidee oder einfach eine Idee, die unsere Welt ein Stück besser machen könnte?
Dann melde dich bei Herrn Steltzner oder komm montags bis donnerstags in der 7. Stunde in Raum N104 vorbei.
Wir freuen uns auf deine Ideen!
1. Preis (Projekt von Lukas, Ben und Theodor (7e)):
Vier für Algen – Algen für alle ODER Aus Algen gemacht – für Häuser gedacht
Wir beschäftigen uns seit eineinhalb Jahren mit Algen. Unsere ursprüngliche Vision war es, einen Bau- oder Dämmstoff aus Algen zu entwickeln, was uns bereits gelungen ist. Der Weg dorthin war steinig: Im Sommer 2024 begannen wir mit Algen aus einem kleinen Gartenteich (50 cm Durchmesser). Wir bauten sie an und führten Versuche durch, wie Trocknung und Verbrennung zur Brandsicherheit. Die getrockneten Algen waren nicht stabil, daher mischten wir Stärke und Wasser hinzu und erhitzten alles. So entstand unser erster Prototyp, der beim Brandtest stark rauchte und wasserempfindlich war. Deshalb entwickeln wir eine Schutz- Beschichtung und optimierten die Trocknung mit 3D-Druck.
2. Preis (Projekt von Julian, Jonas und Mauro (EF))
Light or Fight
Laut einer UN-Umfrage aus dem Jahr 2021 haben bereits 97% der Frauen zwischen 18 und 24 Jahren sexuelle Belästigung in öffentlichen Räumen erlebt. 55,3% der Frauen gaben gegenüber der FAZ an in der Dunkelheit Parkhäuser zu meiden. Viele Frauen tragen daher in der Dunkelheit einen Schlüssel oder Pfefferspray zur Verteidigung mit sich. Wir haben uns damit beschäftigt eine Lösung zu finden, die Frauen zur Selbstverteidigung verhilft ohne bleibende Schäden zu hinterlassen, sodass unser Produkt auch für Minderjährige frei verkäuflich und nutzbar wäre. Dafür eignet sich ein Lichtimpuls, der so hell sein muss, dass ein Angreifer in der Dunkelheit plötzlich so stark geblendet wird, dass er in seiner Aktion unterbrochen wird und das Opfer fliehen kann. Damit das Opfer den Lichtimpuls so schnell wie möglich, aber nicht unabsichtlich auslösen kann, soll die Lichtquelle in eine Handyhülle integriert werden, die sowohl einen Druckknopf als auch einen Schalter zur Sicherung beinhaltet.
3. Preis (Projekt von Carlo und Kai (10a))
GaiaHeat
Unser Projekt: GaiaHeat handelt von der Idee, Wärmeenergie in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Obwohl diese Idee bereits 1911 in Italien mit dem Bau des ersten Geothermiekraftwerks in Larderello entsprungen ist, wurde das Potenzial dieser Energieform bis heute nicht vollständig ausgenutzt. Mithilfe der Nutzung vulkanischer Lavakammern, beispielsweise in der Vulkaneifel, könnte man die Energieproduktion revolutionieren und saubere Energie in ganz Deutschland verbreiten. Mithilfe einer Turbine und verschiedenen Ventilen versuchen wir, aus dieser Wärme unsere regionale Energieproduktion voranzutreiben und hoffen, dass mithilfe dieses oder eines ähnlichen Projektes endlich das volle Potenzial genutzt werden kann. Während unserer Arbeitszeit haben wir herausgefunden, wie man effizient Kühl- und Wärmetechniken nutzen kann. Doch nicht nur Strom kann erzeugt werden: Die überbleibende Wärmeenergie kann von uns in Heizungen und anderen Wärmetechniken genutzt werden.
3.Preis (Projekt von Jan (10b), Maximilian (10e) und David (9b))
F.E.S.T. (Fach für elektronische Smartphones und Tablets)
FEST (Fach für elektronische Smartphones und Tablets) ist ein innovatives Spindsystem für Schulen, das die sichere Aufbewahrung von Smartphones während des Unterrichts ermöglicht. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein eigenes, abschließbares Fach mit Tastenfeld und Master-Key-Zugang für Lehrkräfte. Ein zentraler Vorteil: In jedem Fach können die Geräte über ein Solarladesystem geladen werden. Die integrierten Solarzellen versorgen das gesamte System unabhängig mit Energie, sodass FEST flexibel überall eingesetzt werden kann. Ziel des Projekts ist es, Ablenkungen zu reduzieren, die Konzentration zu verbessern und Konflikte über Handynutzung zu vermeiden. Gleichzeitig fördert die klare Struktur selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln. FEST bietet damit eine moderne, faire und nachhaltige Lösung, die zu einer besseren Lernatmosphäre beiträgt.
3. Preis (Projekt von Alexander und Christian (10b))
MBS (Modulares Bewässerungs System)
Unser Projekt Modulares Bewässerungssystem kurz MBS sorgt für ein bessere Luftqualität in Klassenräumen und vor allem in Klassenräumen aus Containern, welche es immer häufiger gibt. Das System bewässert die Pflanzen anhand der Bodenfeuchtigkeit der Erde, dabei pumpt eine Pumpe Wasser aus einem Tank in Schläuche die die Pflanzen mit Wasser versorgen. Wir haben Pflanzen ausgewählt, welche viel CO2 in Sauerstoff umwandeln, zudem kann man modular weitere Blumenkästen mit Sensoren und Pflanzen hinzufügen. So kann man wählen wie viele Blumenkästen im Klassenraum stehen, man kann auch später noch erweitern und man kann auch die Blumenkästen übereinander stapeln oder die Blumenkästen von der Decke runterhängen lassen.






