MILENA-Projekt: ZOO, Vorlesung und Lehrersein?!

StzAktuelles, Allgemein, Archiv, MINT

Ein Bericht von Lina:

Vom 2. bis zum 3. Juni nahm ich an einer durch das MILeNa-Programm organisierten Exkursion teil.

Um 7:20 Uhr ging es los. Nach einer Autofahrt zum Aachener Hauptbahnhof und einer zweistündigen Zugfahrt nach Essen, kam ich dank der Pünktlichkeit der DB mit etwas Verspätung an der Universität, dem Treffpunkt, an. Vor Ort standen Snacks und Getränke zum Mitnehmen in den Zoo bereit, für die Begrüßung und den Input kam ich leider zu spät.

Mit einem Reisebus fuhren wir zum ZOOM-Erlebniswelt, ein großer Zoo in Gelsenkirchen, mit dem Auftrag einen Fragebogen zu den Tieren auszufüllen und über die Möglichkeiten bzw. Hindernisse für außerschulisches Lernen nachzudenken. Außerdem gab es eine Foto-Challenge, bei der bis zu drei Gruppenfotos mit einem Tier eingereicht werden konnten. Von 11 Uhr bis 14:30 Uhr konnten wir uns in Grüppchen von mindestens drei Leuten frei im Park bewegen und dabei die drei großen Bereiche, Asien, Afrika und Alaska, in welche der Zoo aufgeteilt war, erkunden.

Um 15 Uhr kamen wir im Hotel an, welches wir zeitgleich mit der MINTTANK-Gruppe (Programm für Preisträger*innen der Dr. Hans Riegel-Fachpreise) gebucht hatten und deshalb auch zusammen einer Vorlesung von Dr. Markus Stetter über die Domestizierung wilder Pflanzen mit Blick auf die Zukunft, Umwelt und den Klimawandel, lauschten. Falls euch das Thema oder auch generell Pflanzenforschung interessiert, könnt ihr auf dem Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften | CEPLAS (https://www.ceplas.eu/de/home/) vorbeischauen.

Nach einem warmen Abendessen gab es eine Quizveranstaltung, bei der MINTTANK und MILeNa- Teilnehmer bunt in Gruppen gemischt wurden und zusammen Fragen beantworten mussten.

Am darauffolgenden Tag ging es nach einem Frühstücksbuffet um weiter mit dem Programm. Wir fuhren um 10 Uhr vom Hotel ab, hin zur Phänomania Erfahrungswelt. Dort konnte man durch die verschiedenen Räume gehen, wo alle möglichen interessanten Experimente aufgebaut waren. Das Highlight war der Feuertornardo, welcher von dem Personal begleitet wurde. Die Aufgabe hier war, ein Experiment herauszusuchen, welches wir am besten geeignet fanden, Schülern einen wissenschaftlichen Vorgang näherzubringen, in der Schule aber nicht umsetzbar wäre.

Um Viertel nach eins waren wir wieder zurück an der Universität Essen und haben Pizza essend die Exkursion reflektiert und die Gewinner der Foto-Challenge wurden bekannt gegeben. Außerdem haben wir das MILeNa-Zertifikat ausgeteilt bekommen, da dies die Abschlussveranstaltung des Programms war. Geendet hat die Veranstaltung um etwa 15 Uhr.

Insgesamt hat mir die Teilnahme am Programm und der dadurch ermöglichte Austausch mit Gleichaltrigen wie Gleichgesinnten viel Freude bereitet und mir den MINT-Lehrerberuf nähergebracht.